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Erfahrungsbericht eines Patienten: Kosten für den Zahnersatz und meine Zahnzusatzversicherung

Eigentlich habe ich selbst im mittleren Alter noch ziemlich gesunde Zähne. Sicher auch, weil ich regelmäßig zur Kontrolle oder Prophylaxe in die Zahnarztpraxis gehe. Aber selbst das schützt leider nicht immer vor Zahnverlust, wie ich letztes Jahr schmerzlich erfahren musste. Ich habe einen wurzelbehandelten Zahn, wo mir schon damals gesagt wurde, dass er mit der Zeit spröde wird, wenn keine Krone darauf ist. Mit meiner alten Kunststofffüllung ist er dann gebrochen und musste gezogen werden und plötzlich hatte ich eine Zahnlücke.

Verschiedene Lösungen für den Zahnersatz

Gerade bei den sichtbaren Zähnen sollte die Lücke natürlich schnell geschlossen werden. Die Behandler der Zahnarztpraxis Dr. Benetatos & Kollegen haben mir dazu zwei Möglichkeiten ausführlich gezeigt: eine Brücke oder ein Implantat mit einzelner Zahnkrone. Bei der Brücke hätten Nachbarzähne angeschliffen werden müssen. Mit dem Implantat konnte ich festen Zahnersatz bekommen, der praktisch wie mein alter Zahn aussehen und funktionieren würde. Damit war meine Entscheidung eigentlich schon gefallen. Trotzdem musste ich noch wissen: Was kostet mich das? Greift jetzt meine Zahnzusatzversicherung, die ich vor einigen Jahren abgeschlossen habe?

Heil- und Kostenplan, mein Eigenanteil und meine Zahnzusatzversicherung

Vor der Behandlung habe ich einen sogenannten Heil- und Kostenplan erhalten. Dort stand einerseits die normale Versorgung in diesem Fall – die Brücke – und dann das, was ich vorhatte: das Implantat. Der Zahnarzt hat mir dazu gleich gesagt, dass ich in beiden Fällen zuzahlen müsste – beim Implantat sicher etwas mehr. Aber selbst für die Standardversorgung würde meine Krankenkasse nur einen Teil der Kosten übernehmen. Ob ich vielleicht eine Zahnzusatzversicherung hätte, fragte mich Dr. Benetatos. Die hatte ich tatsächlich und das hat mir dann sehr geholfen beziehungsweise einiges an Geld gespart. Denn solche Zusatzversicherungen zahlen zum Beispiel bei Zahnersatz den Rest oder zumindest sehr viel von dem, was die Krankenkassen nicht mehr bezahlen. So auch bei mir: Selbst für das Zahnimplantat hat die Zahnzusatzversicherung großzügig geleistet und mir meinen Eigenanteil nahezu komplett abgenommen.